Die Papierdiät

Was tun, wenn ich zu viel Papier besitze, dass seit Jahren vor sich hinschimmelt und einfach nicht genutzt wird? Genau das Problem hatte ich vor ein paar Wochen. Ich habe meine Kreativecke mal wieder aufgeräumt und bin dabei auf einige Dinge gestoßen, die sehnlichst darauf warteten, endlich verwertet zu werden. Es handelte sich primär um Papier, das ich vor 4 Jahren gekauft hatte, als ich mit Scrapbooking anfing. Zum Teil waren es Reste, zum Teil waren es aber auch vollkommen unangetastete ganze 12×12“ Bögen. Um daraus Layouts zu machen, hatte das Papier meist zu große und überladene Prints. Das war auch der Grund, warum ich es bis vor kurzem nicht angetastet hatte: Es war einfach zu schön aber gleichzeitig auch schwierig mit anderen Mustern zu kombinieren. Was also tun?

Ich startete die Papierdiät. Ich wollte mir erst wieder neues Papier kaufen, wenn ich mein ganzes Altes aufgebraucht und verwertet hatte.

Ich fing also zunächst damit an mein ganzes Papier in Kits zusammen zu stellen – so wie man sie teilweise im Laden oder auch im Internet bestellen kann. Für diejenigen, die nicht wissen, was ein Kit ist: Ein Kit besteht aus bereits fertig zusammengestellten, farblich zueinander passenden Papieren und Dekorationen, manchmal auch Stempeln u.a. Materialien. Diese können von einem einzigen Hersteller sein, müssen es aber nicht. Kits sind für Scrapbooking Anfänger sehr gut, weil bereits alle Materialien aufeinander abgestimmt sind. Sie eignen sich aber auch wunderbar für diejenigen, die nur wenig Zeit fürs Scrappen zur Verfügung haben, diese aber dennoch produktiv nutzen wollen.

Zum Schluss hatte ich also mein Hab und Gut auf ein Minimum reduziert und war sehr zufrieden mit mir! Aus dieser Aktion habe ich außerdem gelernt, dass ich wesentlich produktiver arbeite, wenn meine Sachen organisiert sind. Wenn ich mir zu Beginn nicht auch noch stundenlang Gedanken um Farbkombinationen und Muster machen muss, weil ich diese Arbeit bereits im Vorhinein erledigt habe, ist das eine riesige Erleichterung! Diejenigen unter euch, die ebenfalls Stunden damit verbringen, die perfekte Balance zwischen Farben und Mustern zu finden, werden mich gut verstehen. Und eins sei gesagt: Ihr seid nicht allein und es gibt Abhilfe;)

Unten seht ihr nun einige Minialben, die im Zuge der Papierdiät entstanden sind.

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4 Gedanken zu “Die Papierdiät

  1. Jana* schreibt:

    Hallo Lisa, da sind wirklich tolle Ideen bei :) Ich habe mich gerade erst neu beim Scrapbooking ausprobiert und werde bestimmt einige von deinen Anregungen übernehmen!

  2. jessaherself schreibt:

    Du räumst auf und machst dann mal so nebenbei diese tollen, unglaublichen Mini-Alben? Wow! Wunder-wunderschön! Ich bewundere dich für deine Disziplin – erst wieder Papier kaufen, wenn das alte aufgebraucht ist. Pfff, soweit bin ich noch nicht!

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